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Aktuelles - Archiv - Oktober 2026 |
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Ausstellungseröffnung - LEBEN & STERBEN IM WAHREN CHRISTLICHEN GLAUBEN
Eine Ausstellung des Brandenburgischen Landeshauptarchivs in Zusammenarbeit mit dem Dominikanerkloster Prenzlau /
Kulturzentrum und Museum sowie der Albert Heyde Stiftung
Nachdem der Stiftungsratsvorsitzende Hans-Peter Trömel die geladenen Gäste im unteren Ausstellungsraum des Oderlandmuseums auf das Herzlichste
begrüßt hatte, gab der Direktor des Brandenburgischen Landeshauptarchivs Prof. Dr. Klaus Neitmann eine kurze Erläuterung zum Anliegen
und Inhalt dieser Ausstellung. Die Umsetzung des lutherischen Reformationsgedankens im 16. Jahrhundert und den daraus
resultierenden Veränderungen in Stadt und Land wird hier eindrucksvoll an drei Beispielen erläutert: der Prenzlauer Bürgerschaft
in der Uckermark, der Adelsfamilie von Saldern in der Prignitz und dem adligen Johanniterorden in der Neumark.

Im anschließenden Rundgang durch die Ausstellung erläuterte PD Dr. Heinrich Kaak an konkreten Beispielen, wie die übrigen Bewohner
Brandenburgs lebten und welche Auswirkungen die reformatorische Neuordnung auf das Prenzlauer Kirchenleben hatte. So zeichnete sich
die "Christliche Obrigkeit" als auch Pfarrer, Schul- und Bürgermeister nicht nur für die christliche Daseins- und Lebensweise verantwortlich, sie
trat auch für die "auskömmliche wirtschaftliche Existenz", Bildung und weltliche Wohlfahrt des Einzelnen ein.
Die zeitliche Abfolge dieser gewaltigen Umgestaltungen im 16. Jahrhundert in Brandenburg, die im Resultat den ersten Schritt zu religiöser
Toleranz und Glaubensfreiheit darstellten, dessen Befürworter und Widersacher und die Auswirkungen auf das allgemeine und geistliche
Gemeinwesen, dies alles belegt mit historischen Dokumenten und noch vieles mehr zeigt diese Ausstellung, die noch bis zum 12. Dezember
2017 im Oderlandmuseum zu den üblichen Öffnungszeiten
zu besichtigen ist.
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| Text und Bilder: H. Lauter |
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