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Aktuelles - Archiv - Oktober 2026 |
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Der Kreis Märkisch-Oderland überträgt 30 000 Museumsstücke an die Albert Heyde Stiftung
Am 17.06.2014 übergab der Landrat des Kreises Märkisch-Oderland, Gernot Schmidt, nach dem einstimmig
gefassten Beschluss des Kreistages die umfangreiche Sammlung des Oderlandmuseums an die
Albert Heyde Stiftung. Bei der Vertragsunterzeichnung im Oderlandmuseum Bad Freienwalde waren
neben dem Landrat auch der 1. Beigeordnete Lutz Amsel, die Geschäftsführerin der Kultur GmbH
Kerstin Niebsch, der Vorsitzende des Stiftungsrates Hans-Peter Trömel, das Stiftungsratsmitglied
Reinhard Kampmann, Vertreter der Sparkasse Märkisch-Oderland, und der Stiftungskurator Dr. Reinhard Schmook anwesend.
Nachdem die Stiftung bereits im Jahre 2011 den Betrieb des Oderlandmuseums übernommen hat,
hat sie jetzt mit der Sammlungsübernahme auch die Verpflichtung übernommen, dieses in den letzten 125 Jahren
zusammengetragene Kulturgut zu bewahren, auszustellen und zu publizieren.
Nunmehr kann das mehrmals von der Schließung bedrohte Oderlandmuseum in den Händen der Albert Heyde Stiftung,
die aus bürgerschaftlichem Engagement heraus entstanden ist, für die Kurstadt Bad Freienwalde und deren
Umland erhalten bleiben und seine Aufgaben weiterhin erfüllen.
Die Albert Heyde Stiftung bietet dafür den richtigen Rahmen, denn der unveränderbar festgeschriebene
Stiftungszweck lautet: "... die natur- und kulturgeschichtliche Bedeutung des Oderbruchs sowie die
Geschichte der Kur- und Badestadt Bad Freienwalde (Oder) durch geeignete Maßnahmen bekannt zu machen
und durch Präsentation des heimatlichen Kulturgutes die Heimatverbundenheit zu fördern."
Bedenken, dass das historischen Kulturgut jetzt in private Hände gekommen und privater Willkür ausgesetzt sei,
sind unbegründet, denn die Stiftung wird vom Innenministerium des Landes Brandenburg beaufsichtigt,
der Stiftungszweck ist unveränderbar und die Stadt sitzt in Person des Bürgermeisters mit im Stiftungsrat.
Die klaren Ziele der Stiftung sind keinerlei politischer Beeinflussung unterworfen und bieten den idealen
Rahmen für ein lebendiges Museum, das unsere Vergangenheit und Gegenwart dokumentiert und die dazu gesammelten
Archivalien und Sachzeugen an die kommenden Generationen weitergibt.
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Text: H. Lauter
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