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Aktuelles - Archiv - Oktober 2026 |
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Neue Ausstellung zur 700-jährigen Stadtgeschichte von Bad Freienwalde im Oderlandmuseum eröffnet
Bereits im Juni 2016 hat die Albert Heyde Stiftung als ihren ersten Beitrag zum Stadtjubiläum einen umfangreichen
Bild-Text-Band mit dem Titel "700 Jahre Bad Freienwalde (Oder) - Geschichte der ältesten Kur- und Badestadt in Brandenburg"
(Autor Dr. R. Schmook) herausgegeben. Der zweite Beitrag besteht nun in der Überarbeitung und Erweiterung der ständigen
Ausstellung zur Geschichte von Bad Freienwalde im Oderlandmuseum. In Anwesenheit von gut 60 Gästen wurde diese neue Ausstellung
am 18. November 2016 durch den Vorsitzenden der Albert Heyde Stiftung, Herrn Hans-Peter Trömel, feierlich eröffnet. Zu den
Gästen zählten Herr Sachse vom Brandenburgischen Museumsverband, Herr Texdorf als Vertreter der Stadt Bad Freienwalde und
der langjährige Freund und Mitstreiter des Oderlandmuseums, der Eisenbahnhistoriker Dr. Horst Regling, dem Herr Trömel an
jenem Tag zum 82. Geburtstag gratulierte.
Die neue Ausstellung stellt die Alleinstellungsmerkmale der Kurstadt Bad Freienwalde vor, also die Aspekte in der Stadtgeschichte,
die in ganz Brandenburg einzigartig sind. Dazu zählen die Lage der Stadt an einem sehr alten Straßenübergang über das Oderbruch,
die Uchtenhagensche Herrschaft von 1374 bis 1618 und natürlich die Gründung des Freienwalder Gesundbrunnens durch Kurfürst
Friedrich Wilhelm von Brandenburg im Jahre 1684. Danach begann die einzigartige Entwicklung der zuvor recht bescheidenen
Stadt zur ältesten Kur- und Badestadt in Brandenburg. Wie sich diese Entwicklung bis zur Gegenwart darstellt, kann man
anhand der Bild-Text-Tafeln in der Ausstellung nachvollziehen. Daneben wird auch über die Geschichte des Freienwalder Alaunwerks
von 1717 bis 1857, über die dunklen Jahre der Nazi-Herrschaft, über die DDR-Zeit und über die grandiose und gelungene Erneuerung
des Stadtbildes in den letzten 25 Jahren informiert. Höhepunkt am Eröffnungstag war für alle Anwesenden ein Blick auf die
Originalurkunde vom 13. Juni 1316, in der Freienwalde zum ersten Mal erwähnt wird. Diese Urkunde dokumentiert den Verkauf des
uckermärkischen Dorfes Lüdersdorf durch den brandenburgischen Markgrafen Woldemar an das Zisterzienserkloster Chorin und wurde
hier in der Stadt vollzogen. Nachdem das Original für einige Wochen im Oderlandmuseum zu sehen war, musste es inzwischen aus
konservatorischen Gründen wieder zurück in das Brandenburgische Landeshauptarchiv nach Potsdam. Die Albert Heyde Stiftung bedankt
sich beim Direktor des Archivs, Herrn Prof. Dr. Klaus Neitmann, für die Möglichkeit, diese Urkunde nach 700 Jahren nochmal an
ihren Ursprungsort zurückholen zu dürfen.
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| Text: R. Schmook, Bilder: H. Lauter |
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