Albert Heyde Stiftung

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zum Verkauf Vorstellung des neuen Heimatkalenders 63.2019
Kalendervorstellung18 Die Albert Heyde Stiftung hatte am 14.11.2018 im Namen der Herausgeberin und des Redaktionskollegiums in das Teehäuschen des Schlosses Freienwalde zur Vorstellung des neuen Bad Freienwalder Heimatkalenders 63.2019 geladen und dieser Einladung sind viele Autoren, Freunde und Förderer des Heimatkalenders gefolgt.
Nachdem der Stiftungsratsvorsitzende Hans-Peter Trömel die Anwesenden auf das Herzlichste begrüßt und den Redakteuren seinen Dank für die zahlreichen interessanten Zuarbeiten zu dem neuen Kalenderjahrgang ausgesprochen hatte, stellte Dr. Reinhard Schmook die einzelnen Beiträge mit vielen weiterführenden Informationen vor.

Viele interessante Geschichten aus Bad Freienwalde und dessen Umgebung, hineinreichend bis in den Altkreis Oberbarnim und sogar aus dem Kreis Königsberg/Nm. sind in dieser Ausgabe dokumentiert. Zeitzeugen, die direkt oder indirekt mit den Menschen und unserer Heimat verbunden sind oder waren und ihre Spuren hier hinterlassen haben, werden hier auf ihre ganz eigene Art und Weise gewürdigt. Historisches, wie der kommende Geburtstag Theodor Fontanes, die ehemalige Synagoge von Bad Freienwalde sowie die Dokumentationen über die Freienwalder Stadtordnung von 1543, Geschichtliches zum Kreis Oberbarnim und der Kriegerdenkmale im Kreis Königsberg/Nm. sind hier zu finden. Aber auch vieles aus der jüngeren Vergangenheit ist dokumentiert, wie die Historie der Schlossparkambulanz, Schulmeisterliches aus Falkenberg oder die bewegte Geschichte des sogenannten "Frühstückssteins" bei Neuenhagen.
Redaktionskollegium18 Kurzweilige Erzählungen und Gedanken haben ebenfalls wieder ihren Platz in diesem Kalender gefunden, wie die Geschichte von Marianne Beise "Bethlehem im Hühnerstall" oder auch die Wertschätzung der Rose als "Königin der Blumen".
Beachtenswert sind auch die Würdigungen von Personen, die sich für unsere Heimat in besonderem Maße verdient gemacht haben oder im gemeinschaftlichen Gedächtnis nach wie vor vorhanden sind, wie OMR Dr. Dwaronat, der Chorleiter Dr. Manfred Mielke und Ingrid Linke.

Zu dem Gruppenbild haben sich die anwesenden Autoren dann im Foyer des Teehäuschens aufgestellt. Gedankt wurden den Autoren, dem Redaktionskollegium und all denen, die die Herausgabe des Heimatkalenders durch eine Werbeanzeige unterstützen, ebenso dem Findling-Verlag in Werneuchen für die Gestaltung (Sandra Knopke und Saskia Klemm).

Verkauft wird dieser neue Heimatkalender ab sofort in Bad Freienwalde u. a. in der Buchhandlung "Bücherfreund", im Oderlandmuseum und in der Tourist-Information - oder als Onlinebestellung: Klick!
Text und Bilder: H. Lauter
Ausstellungseröffnung - LEBEN & STERBEN IM WAHREN CHRISTLICHEN GLAUBEN
Eine Ausstellung des Brandenburgischen Landeshauptarchivs in Zusammenarbeit mit dem Dominikanerkloster Prenzlau / Kulturzentrum und Museum sowie der Albert Heyde Stiftung

Eröffnung der Ausstellung Nachdem der Stiftungsratsvorsitzende Hans-Peter Trömel die geladenen Gäste im unteren Ausstellungsraum des Oderlandmuseums auf das Herzlichste begrüßt hatte, gab der Direktor des Brandenburgischen Landeshauptarchivs Prof. Dr. Klaus Neitmann eine kurze Erläuterung zum Anliegen und Inhalt dieser Ausstellung. Die Umsetzung des lutherischen Reformationsgedankens im 16. Jahrhundert und den daraus resultierenden Veränderungen in Stadt und Land wird hier eindrucksvoll an drei Beispielen erläutert: der Prenzlauer Bürgerschaft in der Uckermark, der Adelsfamilie von Saldern in der Prignitz und dem adligen Johanniterorden in der Neumark.
kurze Einführung
Im anschließenden Rundgang durch die Ausstellung erläuterte PD Dr. Heinrich Kaak an konkreten Beispielen, wie die übrigen Bewohner Brandenburgs lebten und welche Auswirkungen die reformatorische Neuordnung auf das Prenzlauer Kirchenleben hatte. So zeichnete sich die "Christliche Obrigkeit" als auch Pfarrer, Schul- und Bürgermeister nicht nur für die christliche Daseins- und Lebensweise verantwortlich, sie trat auch für die "auskömmliche wirtschaftliche Existenz", Bildung und weltliche Wohlfahrt des Einzelnen ein.

Die zeitliche Abfolge dieser gewaltigen Umgestaltungen im 16. Jahrhundert in Brandenburg, die im Resultat den ersten Schritt zu religiöser Toleranz und Glaubensfreiheit darstellten, dessen Befürworter und Widersacher und die Auswirkungen auf das allgemeine und geistliche Gemeinwesen, dies alles belegt mit historischen Dokumenten und noch vieles mehr zeigt diese Ausstellung, die noch bis zum 12. Dezember 2017 im Oderlandmuseum zu den üblichen Öffnungszeiten zu besichtigen ist.
Text und Bilder: H. Lauter